Zukunftswohnen 2 - Bericht

Auch an unserer zweiten Veranstaltung zum Thema „Zukunftswohnen" vom 13.09.2006 durften wir wieder zahlreiche Wallisellerinnen begrüssen. Bereits zum zweiten Mal hat uns ein Frauennetz-Mitglied, nämlich Christine Jaggi, während dem Apéro auf sympathische Weise Einblick in ihren Lebensalltag gewährt.

Mit grosser Spannung wurde die Hauptreferentin Ursula Steiner erwartet. Sie und ihre Familie sind seit dem Jahr 2000 Bewohner eines so genannten intelligenten Hauses. Seit fünf Jahren werden in ihrem Haus, innerhalb eines Forschungsprojektes, laufend die allerneusten Homing-Technologien eingesetzt und getestet.

Ursula Steiner erläuterte nicht nur Idee und Ziel dieses Projektes, sondern machte konkrete Aussagen zu den Besonderheiten dieser Art des Wohnens, zu neuem Komfort und Annehmlichkeiten, zu Energie und Umwelt im Zusammenhang mit ihrem Haus, zu persönlichen Erfahrungen und allgemeinen Erkenntnissen. Eine dieser persönlichen Erkenntnisse lautete z.B. dass Frau Steiner in ihrem intelligenten Haus ca. 8 Stunden bei der wöchentlichen Hausarbeit einsparen kann. Trotz dieser Aussage äusserten sich doch einige anwesende Frauen eher kritisch zur Idee, in Zukunft einen automatischen Rasenmäher vor dem Haus die Runden drehen zu lassen, die schmutzige Wäsche einer sprechenden Waschmaschine anzuvertrauen, oder Kaffeemaschine, Jalousien und Haustüröffnung via Handy zu steuern. Ihrer letzten Aussage: „Die Technik soll dem Menschen dienen – und nicht umgekehrt", konnten wir aber alle beipflichten.

Sollten Sie an diesem Anlass nicht teilgenommen haben, können Sie Informationen direkt unter www.futurelife.ch abrufen.