Antonias Dinnertalk - Bericht

Emotionen einverleiben

1. Vertrauen
2. Verletzlichkeit
3. Tatkraft
4. gesundes Management
5. Risikobereitschaft
6. Wahrhaftigkeit und Unschuld

Zum dritten Mal führte das Frauennetz Wallisellen am Freitag, 1. Februar 2008 einen Genussanlass durch. Im ersten Jahr konnten die Frauen die Lehren des Qi Gong kennen lernen, im zweiten besuchten sie zwei verschiedene Museen in Winterthur. Der dritte Genussanlass widmete sich nun dem leiblichen Wohl verbunden mit einem Genuss für alle Sinne. Bei einem Apéro versammelten sich über dreissig Frauen im ersten Stock des Restaurant Doktorhaus. Im Saal erwartete die Frauen Antonia Mendelin, Theatermanagerin, Mentaltrainerin und Märchenerzählerin. Sie führte durch ihre Berufe und damit durch den Abend. Auf eine Menükarte wurde verzichtet, denn Antonia Mendelin baute die verschiedenen Gänge in ihre unterhaltsame Erzählung ein.

Der erste Gang brachte den Frauen die Emotion Vertrauen näher. Deshalb war das Essen verpackt und jede Frau musste sich auf das Abendteuer einlassen, etwas zu essen, das sie nicht mit den Augen erkennen konnten.

Die zweite Emotionen kam aus der Theaterwelt: Verletzlichkeit. Die Künstlerinnen und Künstler zeigen auf der Bühne einen grossen Teil von sich selbst. Sie sind verletzlich bei schlechten Kritiken. Antonia Mendelin leitet das Kleintheater Mettlen in Opfikon, das keine eigene Theaterbühne hat, sondern im Singsaal des Schulhauses Mettlen stattfindet. Zuerst arbeitete Antonia Mendelin als Bardame im Theater, nach dem ihr Vorgänger die Leitung abgeben wollte, sagte sie zu die Theaterleitung zu übernehmen. Sie wusste aber nicht recht, worauf sie sich einliess, sie wusste nur, dass sie das gerne machen wollte. Insgesamt können 124 Leute im Singsaal das Theater anschauen. Schon bald schaffte es Antonia Mendelin, die Besucherzahl von 80 auf 100 Personen zu steigern. Pro Saison organisiert sie sechs Theaterabende mit jungen und neuen Künstlerinnen und Künstlern. Einerseits muss ein anspruchs-volles Publikum befriedigt werden, andererseits soll die Kleinkunst den Kunstschaffenden auch einen Auftritt ermöglichen.

Den dritten Gang brachte Antonia Mendelin mit ihrer Arbeit als Mentaltrainerin in Verbindung. Im Mentaltraining will sie den Menschen helfen, ihr Denken zu trainieren. Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, selbst zu entscheiden, welche Ge-danken gedacht werden sollen. Mit Entspannungsübungen kann sie diese Methoden auch Kindern vermitteln, so können bei ihnen (Schul-)Ängste abgebaut werden. Der Hauptgang beinhaltete die Emotionen Tatkraft, gesundes Management und Risiko-bereitschaft.

Zum Dessert servierte Antonia Mendelin in orientalischem Gewand drei Märchen. Diese symbolisierten die Emotionen Wahrhaftigkeit und Unschuld. Die Märchen können auf ihrer Homepage nochmals nachgelesen werden.

Das Menü des Abends

1. Gang: Dim Sum mit Crevetten, Fisch und Gemüse auf Meeresbohnen

2. Gang: Blattspinatsalat mit einem pochierten Ei und Espuma

3. Gang: Artischocken, Tomatenrisotto, Pouletschenkel, Lammrack und Kürbisgemüse

4. Gang: verschiedene Früchtecrèmes mit Marzipandekoration



Kleintheater Mettlen Opfikon: www.mettlen.ch
Mentalcoaching: www.mentalcoaching.ch
Märchen: www.frauholle.ch