Handschriften

Mensch und Handschrift – Graphologie in der heutigen Zeit

Am 3. April erwartete ein volles Programm die zahlreichen Teilnehmerinnen. Der Abend eröffnete Barbara Neff, gab das Wort weiter an Esther Müller, für das traditionelle Frauenporträt.  Lebhaft gestikulierend erzählte sie im sympathischen „Baslerdialekt“ aus ihrem Leben. Angesprochen vom heimischen Dialekt setzte Christine Rüegg, Kandidatin der Sozialbehörde, sich kurz in Szene, wies auf  wichtige Stationen in ihrem Lebensweg hin und erklärte mit persönlichen Worten ihre Motivation für die Sozialbehörde.

Der heutige Anlass jedoch stand  unter dem Titel der Graphologie. Esther Dürr versuchte uns die trockene Materie auf bildliche Weise näher zu bringen. Anhand von Schreibproben bekannter Persönlichkeiten zeigte sie uns die drei Dimensionen des Schriftbildes, die im Zentrum stehen: Bewegung, Form und Raum. Auf die gängigen Fragen:  Wie ist es überhaupt möglich, dass Persönlichkeitszüge im Schriftbild zum Ausdruck kommen,  was gibt es im Schriftbild zusehen und wie werden daraus graphologische Deutungen abgeleitet, welche Überlegungen stellen Graphologen bei ihrer Arbeit an, antwortete sie kompetent und mit Hilfe verschiedener Folien wies sie auf Unterschiede hin und zeigte uns auf, wie daraus Deutungen abgeleitet werden. Sie machte uns darauf aufmerksam, dass für ein graphologisches Gutachten minimale Angaben wie Alter, Geschlecht, Herkunftsland/Region, Schule und Berufsausbildung, Linkshänder notwendig sind.

Das vielseitige Programm an diesem Abend war noch nicht zu Ende. Nach einer kurzen Pause führte uns Arlette Rutschmann das vergangene Frauennetz-Jahr nochmals vor Augen. Die entsprechende Kostenrechnung dazu präsentierte uns Alice Thalmann.